Feuerschale – und für Romantik ist gesorgt

femor feuerschale o60cm mit griffen abnehmbar metall feuerkorb mit feuergabel terrasse garten multifunktional fire pit fuer heizung bbq mit kleinem geraet zu installieren 440x440 - Feuerschale - und für Romantik ist gesorgtSie kennen die Faszination, die von einem Lagerfeuer ausgeht? Dann können Sie vermutlich auch verstehen, warum sich so viele Menschen eine Feuerschale für die Terrasse, für den Garten besorgen. Sie sind nicht nur optisch faszinierend, sondern bringen einfach die richtige Stimmung. Und wir sollten es ehrlich ansprechen: Die entspannende Lagerfeueratmophäre können wir öfter als einmal im Jahr, nämlich zum Osterfeuer, gebrauchen. Warum also nicht auch eine Feuerschale für den eigenen Garten anschaffen, nicht wahr?

Das Material


Die meisten kaufbaren Feuerschalen sind aus Eisen, Stahl, Ton oder Keramik gefertigt. Doch muss man sagen, dass Stahl und Eisen durchaus überwiegen. Vielfach werden die Feuerschalen mit passendem Funkenflugkappe angeboten, was nicht nur der eigenen Sicherheit, sondern auch der Sicherheit der umliegenden Gebäude gilt. Denn wie üblich ist auf die Sicherheit zu achten, wenn man mit dem Feuer spielt.

Die Feuerschalen aus Eisen und Stahl sind recht praktisch, da sie meist eine Größe besitzen, die man noch leicht hin- und herstellen kann. Da bedeutet, dass sie nach dem Gebrauch an den Rand der Terrasse gestellt werden können oder an einen anderen Platz, wo sie nicht im Wege stehen. Mit wenigen Handgriffen sind sie dann am Abend wieder aufgestellt.

Die Ton- oder Keramikfeuerschalen werden oftmals fest an einem Platz installiert. Was früher die Feuerstelle für die Kinder gewesen ist, ist heute der feste Platz der Feuerschale aus Keramik. Auch hier wird sich die ganze Familie gerne zusammenfinden, um die Abende zusammen zu verbringen.

Wie sollte eine Feuerschale gestaltet sein?


Es gibt kleine und große Feuerschalen. Die kleineren Modelle sind oftmals unter dem Namen „Feuerkorb“ im Handel erhältlich. Sie sind recht klein bzw. schmal gehalten. So findet sie oftmals ihren Weg in die kleineren Gärten.

Für jede Feuerschale gilt es, einen festen Stand zu haben. Somit sollte sie mindestens drei Standbeine, wenn möglich sogar vier zu besitzen.

Doch nicht nur die Feuerschale ist sicher zu gestalten. Der gesamte Platz um die Schale herum muss ebenfalls sicher sein. Das bedeutet zum Beispiel, dass sich unter der Schale kein trockenes Gras befinden darf. Um dies zu erreichen, gibt es zwei Optionen:

  • Sand oder ähnliches: Der Boden wird derart präpariert, dass er nur von Erde bedeckt ist. Somit kann die Wärme nichts in Brand stecken. Auch eventuell herausfallende, glühende Holzstücken richten so keinen Schaden an.

  • Steinplatten oder Fliesen: Der gesamte Unterbereich kann entsprechend ausgelegt werden, was auf der Terrasse ja ohnehin bereits geschehen ist. Während die Feuerschale auf diesem Bereich stehen sollte, können die Sitzgelegenheiten gerne weiterhin auf dem ebenen Boden stehen. Aber natürlich ist eine einheitliche Gestaltung auch ganz schön.


Auf gar keinen Fall sollte der Untergrund aus Holz gestaltet werden. Natürlich geht man sorgfältig und gewissenhaft beim Befeuern der Feuerschale vor. Doch kann immer einmal etwas passieren, aus der Hand fallen, oder oder oder. Besser man hat in diesem Punkt vorgesorgt. Auch schadet es niemals einen Feuerlöscher außerhalb der Sichtweite, aber in greifbarer Nähe zu positionieren. Wie war das doch gleich? Genau " sicher ist sicher!

Welches Material benutze ich zum Befeuern?


Auch wenn vielfach gedacht wird, dass man förmlich „alles“ in die Feuerschale werfen kann, darf man nicht vergessen, dass es sich hierbei nicht um eine Brenntonne handelt. Sicherlich haben auch diese in einem großen Garten ihre Berechtigung. Doch gilt es bei der Feuerschale, eine gemütliche, entspannende Atmosphäre zu erhalten. Da wäre die Brenntonne doch eher fraglich.

Am besten sollte zum Hartholz gegriffen werden. Hier sind Eiche oder Buche zu empfehlen. Man kann sie vielerorts günstig erstehen und sich zum Teil sogar liefern lassen. Harthölzer weisen eine lange Brenndauer auf. Daher sind sie den regulären Weichhölzern vorzuziehen. Aber selbstverständlich tun sie auch ihren Dienst. Man muss noch öfter einmal nachlegen und einen größeren Holzvorrat liegen haben, will man die Feuerschale regelmäßig anmachen.

Grundsätzlich sind auch Hartholz- oder Holzspänebriketts denkbar. Während die Hartholzbriketts ebenfalls über eine lange Brenndauer verfügen, sind sie allerdings nicht so schön anzusehen, während sie niederbrennen. Selbiges gilt auch für die Spänebriketts. Beide bringen wenig Asche hervor. So können sie wenigsten einen Pluspunkt aufweisen.

Kann auch feuchtes Holz verbrannt werden?


Sicherlich mag es sein, dass Sie auch das feuchte Holz zum Brennen bekommen, keine Frage. Allerdings sollte man Abstand davon nehmen. Zum einen kann es jederzeit passieren, dass das Holz im Inneren noch feuchter ist als an der Außenseite und deshalb letztlich doch ausgeht. Viel schlimmer ist aber die Rauchentwicklung, die bei feuchtem Holz entsteht. Sie zerstört nicht nur die eigene Abendstimmung, sondern auch die der Nachbarn.

Ein weiterer Punkt, der gegen die Verwendung von feuchtem Holz spricht, ist die relativ geringe Wärmeentwicklung. Sie ist deutlich geringer als bei durchgetrocknetem Holz. Zumindest an kalten Abenden ist dies natürlich ein wichtiger Punkt für das trockene Holz.

Mit oder ohne Koch- und Grillfunktion?


Viele Feuerschalen werden mit Zubehör geliefert. Dies besteht meist aus einem Grillrost, das an die Größe der Schale angepasst ist. Somit können kleine Snacks direkt vor Ort zubereitet werden, was den Abend  nur noch schöner werden lässt. Nicht für alle Modelle gibt es weiteres Zubehör. Doch einige können etwa mit einem Dreifuß ausgerüstet werden, sodass auch Töpfe aufgehängt werden können. Wie wäre es also mit einer zünftigen Mitternachtssuppe?

Ein sinnvolles Zubehör ist die Funken-Kappe. Dieses metallene, gewebte Netz wird der Feuerschale wie eine Kappe aufgesetzt. Es verhindert, dass Funken den Brennplatz verlassen. Gleichzeitig sorgt es für Sicherheit. Denn auf diese Weise kann niemand direkt in das Feuer fassen. Zunächst müsste die Kappe entfernt werden. Ja, sicherlich geht damit ein gutes Stück der Lagerfeuerromantik verloren. Aber man kann manchmal nicht alles haben.

Günstig oder teuer?


Die Frage nach dem Preis ist wie so oft eine Fangfrage. Denn natürlich gibt es sowohl günstige als auch teure Modelle. Dies ist einerseits vom Material abhängig. Andererseits ist es natürlich auch die Größe und die Ausführung, die zu einem höheren Preis führen kann. Lassen Sie sich diesbezüglich von Ihrem persönlichen Geschmack, Ihrem Budget und Ihrem Materialwunsch leiten. Feuerschalen gibt es für jeden Geldbeutel und für jeden Geschmack. Die Auswahl ist doch recht groß. Da wird sicherlich das passende auch für Sie dabei sein!